Leitbild

Die Alten- und Pflegeheime St. Josef gGmbH beraten, betreuen, pflegen und versorgen alte, pflegebedürftige und behinderte Menschen, unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft oder Konfession. Wir sind eine christliche Einrichtung und setzten uns bewusst mit dem katholischen Glauben auseinander. Wir ergreifen Partei für alte, kranke und behinderte Menschen und legen Wert auf die Integration in das gesellschaftliche Umfeld. Die Bewohnerstruktur hinsichtlich der Pflegestufenverteilung und Krankheitsbilder ist gemischt.

Wir bieten dem Klientel der geronto-psychiatrisch veränderten Bewohnern, oder Bewohnern mit einem erhöhten Betreuungsaufwand, ein gesondertes Betreuungs-angebot in einer Kleingruppe.

Seit 1994 besitzt unsere Einrichtung die gerontopsychiatrische Anerkennung. Aus diesem Grund wurden unsere Häuser in Heinsberg-Waldenrath und Selfkant-Höngen nach gerontopsychiatrischen Gesichtspunkten erbaut.

Der Bewohner steht im Mittelpunkt allen Denkens und Handelns. Er ist der Kunde, der die Dienstleistungen der Alten- und Pflegeheime St. Josef in Anspruch nimmt. Sein Wohlbefinden ist oberstes Ziel für Management und Mitarbeiter.

Der Bewohner wird in seiner Ganzheit aus Körper, Seele und Geist mit der ihm gegebenen Würde geachtet, seine Persönlichkeit respektiert und sein Recht auf Selbstbestimmung gefördert. Es ist Aufgabe der Alten- und Pflegeheime St. Josef, dem Bewohner Unterstützung und Hilfestellung zu geben, um seine Selbständigkeit so lange wie möglich zu erhalten und zu fördern.

Die Mitarbeiter begegnen dem Bewohner mit Höflichkeit, Aufmerksamkeit und Respekt und versuchen, auf seine Wünsche einzugehen und sich für persönliche Gespräche Zeit zu nehmen.

Ein Höchstmaß an Beachtung und Zuwendung aller Mitarbeiter aus allen Bereichen sowie die Sicherheit durch qualifizierte und liebevolle Pflege, dazu ein reichhaltiges Angebot zur Freizeitgestaltung soll es den Bewohnern ermöglichen, auch in der Gemeinschaft eines Alten- und Pflegeheims ein Zuhause zu finden, sich wohl zu fühlen und „Lebensfreude im Alter“ zu empfinden.

Die Einrichtungen St. Josef bemühen sich um eine enge Zusammenarbeit mit den Angehörigen. Diese beginnt bereits im Vorfeld, d. h. vor dem Einzug eines neuen Kunden. Eine professionelle Heimvorfeldarbeit in Zusammenarbeit zwischen allen Bereichen der Einrichtungen und dem Bewohner und seinen Angehörigen bzw. Betreuer, sowie Krankenhaus bzw. einem Sozialarbeiter ist Grundvoraussetzung für eine optimale Zufriedenheit und den Erfolg der von den Mitarbeitern geleisteten Arbeit. Dazu zählt auch eine ausgiebige Biographiearbeit, die es den Mitarbeitern erleichtert, den Bewohner kennen zu lernen und entsprechend seinen Gewohnheiten und Neigungen besser einzuschätzen und auf ihn eingehen zu können. Oberstes Ziel der Einrichtungen ist in erster Linie die Zufriedenheit des Kunden, d.h. des Bewohners, mit den vereinbarten Dienstleistungen und im Rahmen der erteilten Aufträge.

Der Bewohner, der völlig auf Hilfe angewiesen ist, erhält in allen täglichen Verrichtungen Unterstützung. Ihm wird unter Achtung seiner Würde und Wahrung der Diskretion, alle notwendige Hilfe zuteil. Er wird ganztägig seinen Fähigkeiten entsprechend betreut und aktiviert, um ihm ein Höchstmaß an Zufriedenheit zu gewährleisten.

Der Bewohner wird soweit wie möglich in die Entscheidungen des Managements, sowie in die Arbeitsabläufe des Hauses mit eingebunden. Es besteht ein gesetzlich vorgeschriebener Heimbeirat, der regelmäßig zusammen kommt. Die in den Sitzungen gefassten Beschlüsse werden durch die Geschäftsführung gemäß Heimgesetz unterstützt.

Der Bewohner wird in seiner Not und in schweren Stunden nicht allein gelassen. Ihm wird besondere Aufmerksamkeit zuteil. In den Alten- und Pflegeheimen St. Josef wird eine liebevolle und seelsorgliche Sterbebegleitung geleistet. Geistlicher Beistand wird zu jeder Zeit vermittelt. Zusammen mit den Angehörigen, den Mitarbeitern des Pflege - und sozialen Dienstes, sowie der Seelsorge, bildet sich ein Team um den sterbenden Menschen. Wir unterstützen die Beziehung zu den Angehörigen und bieten auch ihnen eine hilfreiche Wegbegleitung an. Muss ein Bewohner im Krankenhaus bleiben, dann wird versucht, die Begleitung des Sterbenden so gut wie es geht zu ermöglichen.

Um den genannten Anforderungen gerecht werden zu können, ist ein ausgewiesenes Qualitätsmanagementsystem erforderlich: